Die KFZ-Versicherung besteht grundsätzlich aus drei wesentlichen Bausteinen. Neben der obligatorischen Haftpflicht-Versicherung, zu der jeder Halter verpflichtet ist und die eventuelle Schäden am Wagen des gegnerischen Unfallteilnehmers abdeckt, handelt es sich dabei um die Teilkasko- und Vollkasko-Versicherung. Durch diesen erweiterten Versicherungsschutz ist die Übernahme von Kosten im Falle eines Schadens am eigenen Fahrzeug gewährleistet.
Kaskoversicherung
Seien es beispielsweise Glas- und Hagelschäden oder Reparaturkosten, die aufgrund von Unwetterschäden und Steinschlägen auftreten, eine freiwillige Zusatzversicherung in Form der Teilkasko greift bei unverschuldeten Schäden aller Art. Die dadurch zusätzlich anfallenden Versicherungsbeiträge können zudem durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung eingegrenzt werden. Entscheidet man sich, wie es üblicherweise der Fall ist, für eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro, so übernimmt der Versicherte die Kosten bis zu dieser Höhe im Schadensfall selbst, profitiert dabei jedoch von dauerhaft niedrigeren Versicherungsbeiträgen.
Einen höheren Versicherungsschutz bietet hingegen eine Vollkasko-Versicherung, da sie neben den von der Teilkasko abgedeckten Schäden auch bei selbst verschuldeten Unfällen den Schaden am eigenen Fahrzeug übernimmt. Auch hierbei besteht die Möglichkeit einer Selbstbeteiligung, meist in Höhe von 350 Euro.
Je nach Alter und Zustand des Fahrzeuges empfiehlt sich im Einzelfall eine Teil- oder Vollkasko-Versicherung. Ein kostenloser Online-Vergleich zur Autoversicherung kann diesbezüglich hilfreich sein und einen Überblick über die preisgünstigsten Versicherungstarife verschiedener Anbieter geben.